Amps, Preamps & Modeler

Diese Seite dokumentiert alle Amps, Preamps und Modeler. Jede Einheit ist vollständig erfasst: technische Daten, Besonderheiten, Einsatzbereich und Archivstatus.

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Fender Pro Reverb Silverface (März 1980)

Pro Reverb

Als ich Mitte der 70er in meiner ersten Tanzband gelandet bin, war mein Equipment eher zweckmäßig als gut. Die Strat, die ich damals spielte, war eine späte 70er‑Jahre‑Version mit der berühmten 3‑Punkt‑Halsbefestigung, die mehr Spiel hatte als ich selbst auf der Bühne. Nach fast jedem Song durfte ich neu stimmen. Mein damaliger Verstärker war auch keine Hilfe, er war so schlecht, dass ich ihn erfolgreich verdrängt habe.


Der Wendepunkt kam, als mich unser Bassist ins Musikgeschäft schleppte. Ich war 16, er war erwachsen, und er meinte nur: „Du brauchst was Richtiges.“ Und da stand er: der Fender Pro Reverb. Zwei Akkorde später war klar, dass ich vorher im akustischen Blindflug unterwegs gewesen war. Der Pro Reverb war laut, sauber, klar und zwar so klar, dass man plötzlich hörte, was man eigentlich spielte. Für eine Tanzband genau das Richtige.


Der Amp hat mich damals sofort überzeugt, aber leisten konnte ich ihn mir natürlich nicht. 1.600 DM waren für mich ungefähr so erreichbar wie ein Ferrari. Der Bassist hat das Geld dann einfach ausgelegt, und ich bin mit dem Pro Reverb nach Hause gefahren mit mehr Angst vor meinen Eltern als vor jedem Auftritt. Irgendwie hat er das geregelt, und der Amp blieb.


In der Tanzband war der Pro Reverb perfekt. Er blieb sauber, egal wie laut es wurde, und setzte sich durch, ohne unangenehm zu werden. Genau der Sound, den man brauchte, wenn man in einer Umgebung spielt, in der man anscheinend der Einzige ist, der die Songs von den Shadows halbwegs originalgetreu hinbekommt. Der glockige Clean‑Ton, der breite 2×12‑Schub und der Federhall. Das war genau die Mischung, die diese Musik verlangt.


Für Rock war der Amp dagegen eher ungeeignet. Der Pro Reverb verzerrt praktisch nicht. Wenn man ihn in die Sättigung bringen wollte, musste man so laut spielen, dass man danach drei Tage lang ein Pfeifen im Ohr hatte. Also habe ich mir damals schon mit dem Original‑Attenuator von Tom Scholz (Boston) geholfen. Ohne den wäre Rock mit dem Pro Reverb ungefähr so gewesen wie Hardrock auf einer Blockflöte.


Effekte waren damals auch so eine Sache. Einen FX‑Loop gab es nicht, also musste alles vor den Amp. Für die Shadows‑Sachen ging das gut, aber längere Delays oder Modulationen wurden schnell matschig. Trotzdem habe ich jahrelang ein Roland RE‑201 Space Echo davor betrieben. Das hat erstaunlich gut funktioniert, auch wenn der Amp eigentlich nicht dafür gebaut war.


Pedalfreundlich war der Pro Reverb schon damals. Overdrives, Booster, Echo alles funktionierte, solange man wusste, wie man den Amp einstellen musste. Und die Speaker waren zu der Zeit natürlich schon eingespielt. Das machte den Ton noch runder und breiter.
Irgendwann habe ich den Amp verkauft. Warum, weiß ich heute selbst nicht mehr so genau. Vielleicht war es jugendlicher Leichtsinn, vielleicht Platzmangel, vielleicht einfach eine Phase. Jedenfalls war er weg und ich habe es später bereut.


Letztes Jahr habe ich dann zufällig wieder einen gesehen. Kleinanzeigen. Ein Preis, bei dem man zweimal hinschaut, um sicherzugehen, dass es kein Tippfehler ist. Ich habe nicht lange überlegt. Und jetzt steht er wieder hier, der Amp, mit dem damals alles angefangen hat.

Modell

Fender Pro Reverb – Silverface
Baujahr: März 1980
Seriennummer: F213211
Hersteller: Fender Musical Instruments, Division of CBS, Fullerton, CA

Leistung & Schaltung

  • 70 W RMS Ultralinear
  • Endstufe: 2× 6L6GC
  • Vorstufe: 12AX7 / 12AT7 gemäß Standardlayout
  • Gleichrichter: Diode (späte CBS‑Revision)
  • Master Volume vorhanden
  • Schaltung: späte Silverface‑Ära (1977–1982)

Kanäle & Regler

  • Normal Channel: Volume, Treble, Middle, Bass
  • Vibrato Channel: Volume, Treble, Middle, Bass, Reverb
  • Global: Speed, Intensity, Master Volume
  • Effekte: Röhren‑Reverb, Röhren‑Tremolo

Rückseite

  • EXT SPKR (min. 4 Ohm)
  • LINE / RECORDING OUT
  • OUTPUT TUBES MATCHING
  • HUM BALANCE
  • REVERB IN/OUT
  • VIBRATO PEDAL
  • Spannungswahl 100–260 V, 50/60 Hz
  • Sicherung: 3 A Slo‑Blo

Lautsprecher

  • 2×12″ Fender‑gelabelte Speaker
  • Typische Hersteller dieser Ära: CTS oder Oxford
  • Blaue Fender‑Sticker sichtbar

Gehäuse

  • Silverface‑Design
  • Schwarzes Tolex
  • Silbernes Grillcloth
  • Maße ca. 26½″ × 19½″ × 10″

Besonderheiten

  • Ultralinear‑Endstufe mit hohem Headroom
  • Straffer Bass, spätere Kompression
  • Line Out für Recording
  • Teil der letzten Silverface‑Generation vor Produktionsende 1982

Marshall JVM410H + Marshall 1936 (2×12)

JVM410H

Den JVM habe ich noch nicht allzu lange. Eigentlich ist er mir erst aufgefallen, als ich nach vielen Jahren Pause wieder mit dem Gitarrespielen angefangen habe. Ich war inzwischen zum Keyboarder umgeschult, aber irgendwann hat es mich wieder zur Gitarre gezogen. In dieser Phase habe ich viele Testvideos von Olli von Session Music angeschaut, und der hat gefühlt jede zweite Gitarre über einen JVM vorgeführt. Irgendwann blieb der Sound hängen. Als ich dann einen gebrauchten JVM zusammen mit der passenden Box zu einem guten Preis gesehen habe, war die Entscheidung schnell gefallen.


Die Ernüchterung kam allerdings sofort. In meinem kleinen Studio hat der Amp gebrummt, gepfiffen und in den OD‑Kanälen so gequietscht, dass einem schwindelig wurde. Gain ohne Ende, aber unkontrolliert wie ein wildgewordener Staubsauger. Also habe ich ihn erst einmal mit Board 6 betrieben, und zwar bewusst ohne Zerrpedale. Nur Delay, Reverb, EQ und der Jackson Audio Prism Booster, den ich wirklich jedem empfehlen kann. Damit ließ sich der JVM schon einigermaßen bändigen, aber die Hauptaufgabe war ganz klar, den völlig übertriebenen Gainvorrat unter Kontrolle zu bekommen.


Irgendwann war klar, dass der Amp so nicht bleiben konnte. Also habe ich ihn zur Captains Lounge gebracht und dort den Captains Favorite Mod machen lassen. Seitdem ist Ruhe. Kein Quietschen mehr, kein Grundbrummen, kein unkontrolliertes Kreischen, sobald man den Gainregler nur schief anschaut. Der Sound ist jetzt deutlich definierter, und selbst der OD2 Rot, der vorher völlig unbrauchbar war, lässt sich jetzt spielen, ohne dass alles im Matsch versinkt.


Da der Mod erst vor Kurzem gemacht wurde, bin ich noch mitten in der Testphase. Aber der erste Eindruck ist eindeutig: Der JVM ist jetzt ein Amp, mit dem man arbeiten kann. Er ist immer noch kein Clean‑Wunder wie ein Fender und auch kein subtiler Charakteramp wie ein alter Mesa, aber er liefert Druck, Flexibilität und eine Menge Soundoptionen, wenn man ihn richtig einstellt. Und mit dem Prism davor und dem richtigen Board dahinter kann man aus dem Amp wirklich viel herausholen.


Ein endgültiges Urteil hebe ich mir noch auf, aber eines ist sicher: Der JVM ist nicht mehr der kreischende Problemfall, der er am Anfang war, sondern ein Amp, der jetzt tatsächlich Spaß macht.

Modell

Marshall JVM410H – Vollröhren‑Topteil
Hersteller: Marshall Amplification, Bletchley, England
Leistung: 100 W
Board‑Zugehörigkeit: Board 6 – Marshall JVM410H Rig
Modifikation: Captain’s Lounge Favorite MOD (straffere Ansprache, verbesserte Dynamik, optimierte Tonformung)

Leistung & Schaltung

  • Ausgangsleistung: 100 W
  • Endstufe: 4× EL34
  • Vorstufe: 5× ECC83/12AX7
  • Vier Kanäle: Clean, Crunch, OD1, OD2
  • Je Kanal drei Modi (Green/Orange/Red)
  • Zwei Master Volumes
  • Presence & Resonance
  • MIDI‑fähig
  • FX Loop (seriell/parallel, regelbar)
  • Reverb pro Kanal schaltbar
  • Emulated Line Out

Frontpanel

  • Clean: Gain, Bass, Middle, Treble
  • Crunch: Gain, Bass, Middle, Treble
  • OD1: Gain, Bass, Middle, Treble
  • OD2: Gain, Bass, Middle, Treble
  • Reverb‑Regler pro Kanal
  • Master Volume 1 & 2
  • Presence, Resonance
  • Kanal‑ und Modus‑Schaltung über Taster oder MIDI
  • Standby & Power

Rückseite

  • Speaker Outs: 16 Ohm, 8 Ohm, 4 Ohm
  • FX Loop (seriell/parallel, Level‑Regelung)
  • Emulated Line Out
  • MIDI In/Thru
  • Footswitch‑Anschluss
  • Netzanschluss 230 V
  • Sicherung: T2A / 230 V

Lautsprecher (Marshall 1936)

  • 2×12″ Celestion G12T‑75
  • Gesamtimpedanz: 8 Ohm (2× 16 Ohm parallel)
  • Belastbarkeit: 150 W
  • Geschlossene Bauweise (Closed Back)
  • Mono 8 Ohm oder Stereo 16 Ohm pro Seite
  • Schwarzes Tolex, Metallgrill, Marshall‑Logo

Gehäuse

  • JVM410H: schwarzes Tolex, Goldpanel
    • Maße Topteil: ca. 750 × 310 × 215 mm
    • Gewicht: ca. 22 kg
  • 1936: schwarzes Tolex, Metallgrill
    • Maße Box: ca. 740 × 600 × 305 mm
    • Gewicht: ca. 24 kg

Besonderheiten

  • Vierkanal‑Architektur mit je drei Gain‑Modi
  • Sehr hohe Gain‑Reserven (OD1/OD2)
  • MIDI‑Integration für komplexe Studio‑Setups
  • Zwei Master Volumes für Szenenwechsel
  • Presence & Resonance formen die Endstufe
  • Perfekte Ergänzung zur 1936‑Box durch G12T‑75 Speaker
  • Im Studio über Captor 8 → Patchbay → UCX geführt

Marshall DSL100HR + Marshall 1936 (2×12)

Front

Ich habe überlegt, wie ich den JVM, der auf der 1936‑Box steht, etwas höher bekommen könnte, damit er bequemer einzustellen ist. Da sind mir die vielen Bands eingefallen, die auf der Bühne Marshall‑Attrappen verwenden. Ich wollte mir so eine Attrappe besorgen und sie dann unter den JVM stellen, sodass es wie ein cooles Rig aussieht.
Im Internet habe ich aber nichts Passendes gefunden. Auch die Idee, einen defekten Marshall‑Amp als „Attrappe“ zu verwenden, hat sich schnell erledigt, weil es nichts gab, was von der Größe her gepasst hätte, oder preislich sinnvoll gewesen wäre.


Dann fiel mir ein, dass mein DSL1HR (SpaßRig) eigentlich selten verwendet wird, aber für seine Größe trotzdem nach Marshall klingt. Gleichzeitig überlege ich seit Monaten, dass es cool wäre, den DSL100HR anstelle des Winzlings zu spielen. Obwohl ich eigentlich keinen weiteren Röhrenamp brauche, habe ich mir eingeredet, dass ich zwei Fliegen mit einer Klappe schlage, wenn ich mir einen DSL100HR besorge: Einerseits steht er unter dem JVM und erfüllt damit den Zweck der Erhöhung und Optik, andererseits habe ich keinen defekten Schrott da stehen, sondern einen funktionierenden 100‑Watt‑Marshall.


Also habe ich es gemacht. Natürlich ist das ein bisschen Augenauswischerei, denn der DSL ist selbst wieder zu niedrig für bequemes Einstellen, und eigentlich müsste ich wieder etwas drunterstellen — und irgendwann wäre der oberste Amp nicht mehr erreichbar grins.

Modell

Marshall DSL100HR – Vollröhren‑Topteil
Hersteller: Marshall Amplification, Bletchley, England
Leistung: 100 W
Board‑Zugehörigkeit: Board 7 – Marshall DSL100HR Rig
Modifikation: keine

Leistung & Schaltung

Ausgangsleistung: 100 W
Endstufe: 4× EL34
Vorstufe: 4× ECC83
Zwei Kanäle: Classic Gain, Ultra Gain
Je Kanal zwei Modi (Green/Red)
Zwei Master Volumes
Presence & Resonance
FX Loop (seriell)
Reverb pro Kanal
Emulated Line Out

Frontpanel

Classic Gain: Gain, Volume, Mode (Green/Red)
Ultra Gain: Gain, Volume, Mode (Green/Red)
Bass, Middle, Treble
Presence, Resonance
Reverb (Classic / Ultra)
Master Volume 1 & 2
Standby & Power

Rückseite

Speaker Outs: 16 Ohm, 8 Ohm, 4 Ohm
FX Loop (seriell)
Emulated Line Out
Footswitch‑Anschluss
Netzanschluss 230 V
Sicherung: T2A / 230 V

Lautsprecher (Marshall 1936)

2×12″ Celestion G12T‑75
Gesamtimpedanz: 8 Ohm (2× 16 Ohm parallel)
Belastbarkeit: 150 W
Geschlossene Bauweise (Closed Back)
Mono 8 Ohm oder Stereo 16 Ohm pro Seite
Schwarzes Tolex, Metallgrill, Marshall‑Logo

Gehäuse

DSL100HR: schwarzes Tolex, Goldpanel
Maße Topteil: ca. 750 × 310 × 215 mm
Gewicht: ca. 24 kg
1936: schwarzes Tolex, Metallgrill
Maße Box: ca. 740 × 600 × 305 mm
Gewicht: ca. 24 kg

Besonderheiten

Zweikanal‑Architektur mit je zwei Gain‑Modi
Klassischer Marshall‑Crunch, offener als JVM
Sehr pedal‑freundlich
Zwei Master Volumes
Presence & Resonance formen die Endstufe
Perfekte Ergänzung zur 1936‑Box durch G12T‑75 Speaker
Im Studio über Harley Benton Tube Head Switch → Kong Night Shift → Patchbay → UCX geführt

Peak Composer II (1982)


Peak2

Nach dem Fender Pro Reverb kam bei mir der nächste große Schritt, und der hatte es wirklich in sich. Irgendwann stand nämlich ein Peak Composer II vor mir, ein Nachbau des Mesa Boogie Mark IIB. Und während der Fender mich in der Tanzband hörbar gemacht hat, war der Peak dann der Amp, der mich in meiner Rockband nach vorne katapultiert hat. Der Klang war einfach phänomenal.

Viele haben damals den Mesa Boogie Mark abgelehnt, und ich glaube, das ist heute noch so. Der Grund ist simpel: Die Regler reagieren extrem empfindlich. Ein Millimeter zu viel am Treble und der Sound ist plötzlich in einer völlig anderen Welt. Das war beim Peak genauso. Es gibt Amps, die einfacher zu bedienen sind, aber genau das war ja auch der Reiz. Wenn man ihn richtig eingestellt hatte, war der Ton einfach unglaublich.


Viele sehen den Mesa Boogie heute als reinen Metal-Amp, aber das war er damals überhaupt nicht. Der Mark IIB war ein Verstärker, der alles konnte, von glasklaren Cleans bis zu richtig kräftigem High-Gain. Der Peak stand dem in nichts nach. Manche behaupten, er sei anfällig oder schwer zu warten. Ob das stimmt, kann ich nicht sagen. Ich habe ihn Anfang der 80er oft auf Gigs gespielt, und irgendwann war er tatsächlich kaputt. Es gab keinen Schaltplan und niemanden, der ihn reparieren konnte. Damit war das Thema erledigt.


Jahre später tauchte dann wieder ein Peak Composer II auf Kleinanzeigen auf. In der Mahagoni-Ausstattung, die ich schon damals geliebt habe. Dieser hier hatte zwar keinen EQ wie mein alter, aber bei dem Preis konnte ich nicht widerstehen. Also habe ich ihn geholt und seitdem steht er wieder hier. Und ja, ich durchlebe damit gerade meine 80er-Jahre neu.


Heute betreibe ich ihn zusammen mit einer TwoNotes Captor X. Der Peak läuft auf 100 Watt, man könnte ihn auch auf 60 Watt schalten, aber mit dem Captor klingt er auf 100 Watt einfach besser. Mehr Headroom, mehr Offenheit, mehr Kontrolle. Ich spiele ihn nicht im Metal-Bereich, sondern benutze ihn wie den Fender als Pedalplattform. Und das funktioniert hervorragend. Viele meiner Pedale klingen auf einer sauberen Plattform einfach besser, und Clean kann der Peak wirklich sehr gut. Der FX-Loop funktioniert einwandfrei, und damit passt mein Board 5 perfekt zu diesem Amp.


Unterm Strich war der Peak Composer II der Amp, der mich in der Rockband nach vorne gebracht hat. Ein Verstärker, der nicht einfach nur laut war, sondern Charakter hatte. Und jetzt steht er wieder hier, viele Jahre später, und klingt besser denn je. Genau wie der Fender Pro Reverb ist auch der Peak ein Stück Geschichte, das zurückgekommen ist, als die Zeit wieder reif dafür war.

Modell

Peak Composer II – Röhrencombo
Baujahr: 1982
Hersteller: Peak (Platinen aus England, Zusammenbau in Deutschland)
Revision: Version ohne EQ, mit Federhall
Board‑Zugehörigkeit: Board 5 – Peak Composer II Rig

Leistung & Schaltung

  • Ausgangsleistung: 100 W RMS (umschaltbar 60 W)
  • Endstufe: 4× 6L6GC
  • Vorstufe: 2× 7025, 1× 12AX7
  • Federhall vorhanden (Revision ohne EQ)
  • Slave Out: fix (frühe Revision)
  • Effektweg: stabil, praxistauglich ausgelegt
  • LED‑Kette zur Leistungsanzeige (modellabhängig)

Frontpanel

  • Volume 1
  • Master
  • Lead Master
  • Lead Drive
  • Bass
  • Middle
  • Treble
  • Presence
  • Schalter: Bright, Treble Shift, Gain Boost, Lead Bright, Lead On/Off, EQ On/Off (bei EQ‑Revision)

Rückseite

  • Speaker Outs: 2× 8 Ω, 1× 4 Ω (je nach Revision)
  • Send / Return
  • Slave Out (fix)
  • EQ‑Fußschalterbuchse (bei EQ‑Revision funktional, bei Hall‑Revision ohne Funktion)
  • Federhall‑Anschlüsse (Revision mit Hall)

Lautsprecher

  • Electro Voice EVM‑12L, 8 Ω
  • Zusatzmarkierungen: „82‑08‑45/46“ (Produktionsdatum August 1982)
  • „220“ (werksseitiger EV‑Code)

Gehäuse

  • Massives Holzgehäuse (Mahagoni‑Variante dokumentiert)
  • Halboffene Rückwand
  • Maße: 46 × 47 × 25 cm
  • Gewicht: 30 kg (Basis), 43,6 kg inkl. Flightcase

Besonderheiten

  • Klangcharakter: mittig, scharf, durchsetzungsstark
  • Lead‑Sounds erinnern an Larry Carlton / Santana
  • Clean fendrig, bleibt bis Gain 5 unverzerrt
  • Normal‑Kanal ermöglicht Marshall‑ähnliche Verzerrungen
  • Effektweg deutlich stabiler als beim Mesa/Boogie Mark IIB
  • Revision ohne EQ, mit Hall eindeutig belegt
  • Speaker durch Foto als echter EVM‑12L bestätigt (kein OEM)

Friedman T‑7020 1×12 Cabinet

Friedman Head
112 Front black

Den Friedman habe ich mir damals geholt, weil Thomann sein 70‑jähriges Jubiläum gefeiert hat und Friedman dafür einen eigenen Amp gebaut hat. Das fand ich spannend. Zufällig tauchte fast gleichzeitig ein gebrauchter T‑7020 bei eBay auf, in gutem Zustand und zu einem Preis, bei dem man nicht lange überlegt. Also habe ich zugeschlagen. Die passende Box kam kurz danach dazu und damit war das Stack komplett.


Für mich war das der erste wirklich moderne Amp in meiner Sammlung. Und ich war sofort zufrieden. Der T‑7020 rauscht kaum, klingt in allen Bereichen gut und nimmt Pedale ohne Probleme an. Clean, Crunch, High‑Gain – alles funktioniert, ohne dass man groß herumdrehen muss. Weiter unten schreibe ich noch etwas dazu, wie ich das Ganze später mit dem Victory‑Preamp kombiniert habe, aber bis hierhin kann ich sagen: Der Friedman macht einfach Spaß und liefert genau das, was ich erwartet habe.

Modell

Friedman T‑7020 112 Cabinet – passende Box zum T‑7020 Head
Hersteller: Friedman Amplification, USA
Erhältlich seit: Mai 2024

Bestückung & Leistung

  • 1× 12″ Celestion G12M‑65 Creamback
  • Belastbarkeit: 65 W
  • Impedanz: 16 Ω

Anschlüsse

  • 1× 6,3 mm Klinke (Mono)

Gehäuse

  • Bauart: Bassreflex‑Konstruktion
  • Material: Baltische Birke
  • Frontbespannung: Salt & Pepper
  • Farbe: Black Snake
  • Maße: 483 × 425 × 305 mm (B × H × T)
  • Gewicht: 11,8 kg

Besonderheiten

  • Kompakte 1×12‑Box mit hoher Durchsetzungskraft
  • Creamback‑Speaker liefert warmen, mittigen Charakter
  • Bassreflex‑Design sorgt für erweiterten Tiefgang
  • Perfekt abgestimmt auf das Friedman T‑7020 Topteil
  • Made in USA

Egnater Rebel 20 Head & Rebel 112X Cabinet


Egnater

Der Egnater war der erste Röhrenamp, den ich mir 2017 gekauft habe, als ich wieder mit dem Gitarrespielen angefangen habe. Ich habe ihn gebraucht gefunden, er war nicht teuer und gefiel mir optisch sofort. Er hat so einen leicht boutiquemäßigen Look, der mir einfach zugesagt hat. Für seine Größe und den Preis klingt er wirklich ordentlich.


Auch ihn habe ich später mit einem Victory V4 The Sheriff Preamp kombiniert, was ihm klanglich noch einmal einen Schub gegeben hat. Mehr dazu schreibe ich weiter unten beim Preamp. Zwischendurch war er einmal zur Durchsicht, zwei Röhren wurden getauscht, und seitdem läuft er wieder einwandfrei. Trotz seiner kompakten Größe ist er durch die Anschlüsse erstaunlich vielseitig und macht im Studio wie auch zuhause eine gute Figur.

Egnater Rebel 20 Head

Modell Egnater Rebel‑20 – kompaktes Vollröhren‑Topteil
Hersteller: Egnater Amplification, USA
Erhältlich seit: ca. 2009

Leistung & Röhrenbestückung

  • Ausgangsleistung: 1–20 W (stufenlos regelbar über „Watts“)
  • Vorstufe: 3× 12AX7
  • Endstufe: 2× 6V6 + 2× EL84
  • Besonderheit: Tube Mix – stufenloser Blend zwischen 6V6 und EL84

Bedienelemente

  • Regler: Gain, Bass, Middle, Treble, Master, Watts, Tube Mix
  • Schalter: Bright, Tight, On/Off, Standby

Anschlüsse

  • Front: 1× Gitarren‑Input
  • Rückseite:
    • 3× Speaker Out (4 Ω, 8 Ω, 16 Ω)
    • FX‑Loop (Send/Return)
    • Netzanschluss

Gehäuse

  • Bauart: 12 mm Multiplex
  • Optik: Schwarz/Creme‑Vinyl, geflochtene Frontbespannung
  • Maße: 362 × 191 × 210 mm (B × H × T)
  • Gewicht: 7 kg

Besonderheiten

  • Stufenlos regelbare Leistung (20 W → 1 W)
  • Extrem vielseitig durch Tube‑Mix‑Schaltung
  • FX‑Loop trotz kompakter Bauweise
  • Sehr transportfreundlich (nur 7 kg)

Egnater Rebel 112X Cabinet

Modell
Egnater Rebel 112X – passende Box zum Rebel 20 Head
Hersteller: Egnater Amplification, USA

Bestückung & Leistung

  • 1× 12″ Custom Egnater Celestion Elite 80
  • Belastbarkeit: 80 W
  • Impedanz: 16 Ω

Anschlüsse

  • 1× 6,3 mm Klinke Input
  • 1× 6,3 mm Klinke Output (für zweite Box)

Gehäuse

  • Bauart: Geschlossen, mit zwei Front‑Bassreflexöffnungen
  • Material: Birkensperrholz
  • Optik: Schwarz/Creme‑Vinyl, geflochtene Frontbespannung
  • Maße: 476 × 394 × 324 mm (B × H × T)
  • Gewicht: 14 kg

Besonderheiten

  • Sehr druckvolles Bassfundament durch Frontports
  • Exklusiver Celestion‑Speaker
  • Optisch perfekt zum Rebel‑20‑Topteil
  • Kompakte, roadtaugliche Bauweise

Blackstar Dept. 10 Amped 3

Blackstar Amped3

Auf den Blackstar bin ich durch ein YouTube‑Video aufmerksam geworden. Und wie das bei Gitarristen meistens läuft, tauchte kurz darauf zufällig ein gebrauchtes Angebot auf eBay auf. Der Preis hat gepasst, der Zustand auch, also habe ich ihn genommen.


Der Amped 3 ist etwas ganz anderes als meine Modeler und auch anders als meine Röhrenamps. Er hat seinen eigenen Charakter und macht in Kombination mit ein paar Pedalen – siehe Board 3 – richtig Spaß. Für das, was er ist, klingt er erstaunlich gut und fügt sich problemlos in mein Setup ein.
Mehr muss man dazu eigentlich gar nicht sagen: einschalten, spielen, passt.

Modell

Blackstar Dept. 10 Amped 3 – 100 W Floorboard‑Gitarrenverstärker
Hersteller: Blackstar Amplification, Northampton (UK)
Erhältlich seit: April 2023
Board‑Zugehörigkeit: Board 8 – Amped‑Rig

Leistung & Schaltung

  • Ausgangsleistung: 100 W / 20 W / 1 W schaltbar
  • 3 Kanäle: Clean, Crunch, Overdrive
  • Je Kanal 2 Voices
  • Endstufen‑Charakteristik wählbar: 6L6 / EL34 / EL84
  • Presence regelbar
  • ISF‑Regelung (Infinite Shape Feature)
  • 3‑Band EQ: Bass, Mitten, Höhen
  • Programmierbarer Pre‑ oder Post‑Boost mit Level‑Kontrolle
  • Reverb mit Freeze‑Funktion, Dark/Light, per Architect konfigurierbar
  • CabRig‑Technologie für Speaker‑, Mikrofon‑ und Raum‑Simulation
  • USB‑Audio (4‑Kanal)

Frontpanel

  • Gain
  • Volume
  • Master
  • Bass
  • Middle
  • Treble
  • ISF
  • Reverb
  • Boost (Pre/Post programmierbar)
  • Voice‑Schalter pro Kanal
  • Endstufen‑Charakteristik (6L6 / EL34 / EL84)

Rückseite

  • Speaker Outs: 8 Ω oder 16 Ω
  • CabRig‑Ausgänge: Klinke, XLR, USB‑C
  • Effektweg: seriell/parallel (umschaltbar)
  • MIDI In & Thru
  • 2× 9 V DC Pedal‑Power‑Ausgänge
  • Kopfhöreranschluss
  • Netzanschluss 90–264 V

Gehäuse

  • Aluminiumgehäuse
  • Maße: 285 × 80 × 142 mm
  • Gewicht: 2,56 kg

📌 Besonderheiten

  • Vollwertiger 100‑W‑Amp im Pedalboard‑Format
  • Dynamisches Spielgefühl wie ein Röhrenamp
  • CabRig‑Simulation für Direkt‑Recording
  • USB‑Recording mit 4 Kanälen
  • Ideal für Studio, Bühne und Silent‑Recording
  • Kann Pedale mit 9 V versorgen

Marshall DSL1HR 1×12 Cabinet

Marshall dsl1hr b stock

Der DSL1HR war mein zweiter Röhrenamp. Ich wollte unbedingt einen Marshall, aber eben einen, den man auch in Zimmerlautstärke spielen kann. So bin ich bei diesem kleinen Kerl gelandet. Was mich wirklich überrascht hat: Er ist kein Spielzeug. Der klingt tatsächlich nach Marshall, mit allem, was dazugehört. Selbst einen FX‑Loop hat er.


Mit der Zeit ist er bei mir etwas in den Hintergrund gerückt, einfach weil andere Amps dazugekommen sind. Und nachdem ich mir heute seinen großen Bruder, den DSL100HR, geholt habe, darf der Kleine jetzt gehen. Trotzdem: Für das Geld ist es ein richtig guter Amp, und er klingt auch in moderater Lautstärke erstaunlich nah an den großen Marshalls.

Modell

Marshall DSL1HR – Vollröhren‑Topteil (Reissue‑Serie)
Hersteller: Marshall Amplification, Milton Keynes (UK)
Erhältlich seit: Januar 2018
Board‑Zugehörigkeit: Board 7 – DSL1HR Rig

Leistung & Schaltung

  • Ausgangsleistung: 1 W / 0,1 W schaltbar
  • 2 Kanäle: Classic Gain & Ultra Gain (fußschaltbar)
  • Röhrenbestückung: 1× ECC82 (Endstufe), 2× ECC83 (Vorstufe)
  • Gemeinsame Klangregelung: Bass, Middle, Treble
  • Tone‑Shift‑Taste (Mittenabsenkung)
  • Digitaler Hall
  • Serieller FX‑Loop
  • Emulated Line Out (mit Speakersimulation)

Frontpanel

  • Gain
  • Volume
  • Channel Select
  • Bass
  • Middle
  • Treble
  • Tone Shift
  • Reverb
  • Power / Standby

Rückseite

  • Speaker Out: 16 Ω
  • Emulated Line Out
  • FX Send / Return
  • Audio‑In (zum Üben)
  • Leistungsumschalter: 1 W / 0,1 W

Lautsprecher (Palmer 1×12)

  • Bestückung: 1× Celestion G12T‑75
  • Impedanz: 16 Ω
  • Belastbarkeit: 75 W
  • Bauart: geschlossen (Closed Back)
  • Anschluss: Mono 16 Ω
  • Perfekte Last für den DSL1HR (Amp‑Out = 16 Ω → Box = 16 Ω)

Gehäuse

  • DSL1HR: klassisches Marshall‑Design, Goldpanel
  • Box: schwarzes Tolex, Metallgrill, 1×12‑Format

Besonderheiten

  • Echter Marshall‑Sound in Zimmerlautstärke
  • Ultra Gain liefert JCM‑2000‑artige High‑Gain‑Sounds
  • Classic Gain reicht von Clean bis Crunch
  • Emulated Out ideal für Silent‑Recording
  • 1 W‑Endstufensättigung bei moderater Lautstärke
  • Perfekte Kombination mit deiner 16‑Ω‑G12T‑75‑Box
  • FX‑Loop ermöglicht Delay/Reverb nach der Vorstufe

Victory V4 Sheriff Preamp

The Jack

Modell

Victory V4 Sheriff – All‑Valve Pedal‑Preamp
Hersteller: Victory Amplification, England
Zugehörigkeit: Preamp‑Sektion für Board‑Routing (Amp Through Mode / Standalone)
Technologie: 4‑Röhren‑Vollröhren‑Signalweg
Einsatz: Vor Gitarrenamp, im FX‑Return, oder direkt ins Recording‑Interface

Leistung & Schaltung

  • Zwei‑Kanal‑Vollröhren‑Preamp
  • Röhren: 1× EC900, 3× CV4014
  • Betrieb mit hoher Anodenspannung (echtes Amp‑Feeling)
  • Channel 1: Edge‑of‑Breakup bis Classic Rock
  • Channel 2: Modded‑Plexi High‑Gain mit mehr Mittenaggression
  • Globaler Bright‑Schalter zur Anpassung an Amp‑Input, FX‑Loop oder Recording‑Setup
  • Bass, Middle, Treble beeinflussen Gain‑Struktur wie bei echten Amps
  • Zwei Betriebsmodi:
    • Amp Through Mode: ersetzt die Vorstufe deines Amps über den FX‑Loop
    • Standalone Mode: wie ein klassisches Pedal vor dem Amp

Frontpanel

  • Gain 1
  • Gain 2
  • Bass
  • Middle
  • Treble
  • Bright‑Schalter
  • Channel‑Schalter (1/2)
  • On/Off

Rückseite

  • Amp Through Mode / Standalone Mode
  • TRS Remote Switching (On/Off + Channel 1/2)
  • 12 V DC Eingang (800 mA, Netzteil im Lieferumfang)
  • FX‑Loop‑Routing abhängig vom Betriebsmodus
  • Ausgang für Amp‑Input oder FX‑Return

Gehäuse

  • Stahlgehäuse mit Kick‑Bar zum Schutz der Regler
  • Maße: 225 × 140 × 79 mm (inkl. Füße & Knobs)
  • Gewicht: 1,65 kg

Besonderheiten

  • Erster Pedal‑Preamp mit vier Röhren im Vollröhren‑Signalweg
  • Modded‑Plexi‑DNA der Victory Sheriff 22 & 44 Amps
  • Ideal für Fly‑Rigs, Studio‑Setups und FX‑Loop‑Integration
  • Bright‑Schalter optimiert den Klang je nach Zielgerät
  • Sehr robustes Road‑taugliches Design
  • Kann komplett die Vorstufe eines Amps ersetzen

Victory V4 The Jack Preamp

Sheriff

Modell

Victory V4 The Jack – All‑Valve Pedal‑Preamp
Hersteller: Victory Amplification, England
Zugehörigkeit: Preamp‑Sektion für Board‑Routing
Technologie: 4‑Röhren‑Vollröhren‑Signalweg
Basis: Clean & Overdrive‑Modi basierend auf V30 The Jack (Guthrie Govan)

Leistung & Schaltung

  • Zwei‑Kanal‑Vollröhren‑Preamp
  • Röhren: 1× EC900, 3× CV4014
  • Betrieb mit hoher Anodenspannung (echtes Amp‑Feeling)
  • Channel 1: Clean bis mildes Breakup
  • Channel 2: Voller, aggressiver Overdrive
  • Bright‑Schalter als globaler Tonabgleich für Amp‑Input, FX‑Loop oder Recording‑Interface
  • Bass, Middle, Treble beeinflussen Gain‑Struktur wie bei echten Amps
  • Zwei Betriebsmodi:
    • Amp Through Mode: ersetzt die Vorstufe deines Amps über den FX‑Loop
    • Standalone Mode: wie ein klassisches Pedal vor dem Amp

Frontpanel

  • Gain 1
  • Gain 2
  • Bass
  • Middle
  • Treble
  • Bright
  • Channel 1/2
  • On/Off

Rückseite

  • Amp Through Mode / Standalone Mode Umschaltung
  • TRS Remote Switching (On/Off + Channel 1/2)
  • 12 V DC Eingang (800 mA, Netzteil im Lieferumfang)
  • Ausgang für Amp‑Input oder FX‑Return

Gehäuse

  • Stahlgehäuse mit Kick‑Bar zum Schutz der Regler
  • Maße: 225 × 140 × 79 mm (inkl. Füße & Knobs)
  • Gewicht: 1,65 kg

Besonderheiten

  • Vier Röhren im Pedalformat – einzigartig in dieser Klasse
  • Modded‑Plexi‑DNA der Victory‑Jack‑Serie
  • Ideal für Fly‑Rigs, Studio‑Setups und FX‑Loop‑Integration
  • Bright‑Schalter optimiert den Klang je nach Zielgerät
  • Kann komplett die Vorstufe eines Amps ersetzen
  • Sehr robustes Road‑Design

Universal Audio UAFX Dream ’65

Dream

Modell

Universal Audio UAFX Dream ’65 – Reverb Amplifier Pedal
Hersteller: Universal Audio
Erhältlich seit: Mai 2022
Kategorie: Preamp / Amp‑Simulation / Reverb / Vibrato
Vorbild: Fender Deluxe Reverb (Modelljahr 1965)

Leistung & Schaltung

  • Stereo Amp‑ und Cab‑Simulation
  • Integrierter Federhall
  • Integriertes Vibrato (per Alt‑Funktion konfigurierbar)
  • Drei Lautsprechermodelle:
    • GB25 (Celestion Greenback)
    • Oxford (Oxford 12K5‑6)
    • EV12 (Electro‑Voice EVM12L)
  • Zusätzliche Cab‑Modelle via UAFX Control App:
    • Two‑Rock 2×12 (G12‑65)
    • Fender Super Reverb 4×10 (CTS)
    • Fender Twin Reverb 2×12 (JBL D‑120F)
  • Boost‑Schaltungen: Stock, Lead, D‑Tex (SRV‑Mod)
  • Live‑Modus + Preset‑Modus
  • Erweiterte Funktionen über UAFX Mobile App (Bluetooth)

Frontpanel

  • Volume
  • Reverb
  • Speed
  • Intensity
  • Bass
  • Treble
  • Boost‑Schalter (Stock / Lead / D‑Tex)
  • Speaker‑Selector (GB25 / Oxford / EV12)
  • Alt‑Funktion für Vibrato‑Parameter

Rückseite

  • 2 Eingänge: 6,3 mm Klinke
  • 2 Ausgänge: 6,3 mm Klinke
  • USB‑C für Updates
  • Stromversorgung: 9 V DC, 400 mA, Center‑Negative (nicht im Lieferumfang)

Gehäuse

  • Kompaktes UAFX‑Format
  • Maße: 9,2 × 6,5 × 14,1 cm
  • Gewicht: 567 g

Besonderheiten

  • Sehr authentische Deluxe‑Reverb‑Emulation
  • Federhall und Vibrato wie beim Original
  • D‑Tex‑Mod entfernt virtuell die Tremolo‑Treiber‑Röhre → mehr Gain (SRV‑Mod)
  • Lead‑Mod basiert auf Rivera‑Modifikationen
  • Stereo‑Signalweg mit zwei unabhängigen Simulationen
  • Ideal für Recording, Live‑Boards und Silent‑Rigs
  • Presets, Künstler‑Sounds und erweiterte Funktionen via App

Universal Audio UAFX Ruby ’63

Uafx Ruby

Modell

Universal Audio UAFX Ruby ’63 – Top Boost Amplifier
Hersteller: Universal Audio
Erhältlich seit: Mai 2022
Kategorie: Amp‑Simulation / Preamp / Cab‑Sim
Vorbild: Vox AC30 Top Boost (1961 & 1963)

Leistung & Schaltung

  • Stereo Amp‑ und Cab‑Simulation
  • Drei Kanäle:
    • Normal (mit integriertem Treble Booster)
    • Brilliant (mit Echo‑Vorstufe)
    • Vibrato (neutraler Boost)
  • Integriertes Vibrato & Raummodelling (per Alt‑Funktion)
  • Drei Lautsprechermodelle:
    • SILVER (15 W Celestion Silver Bulldog)
    • BLUE (Celestion Blue Bulldog)
    • GREEN (Celestion G12H)
  • Zusätzliche Cabs via App:
    • 1×12 AC15 Blue
    • 2×12 Matchless G12H
    • 2×12 Two‑Rock Gold
  • Boost‑Schaltungen: Normal‑Treble‑Boost, Brilliant‑Echo‑Boost, Vibrato‑Neutral‑Boost
  • Live‑Modus + Preset‑Modus
  • Erweiterte Funktionen über UAFX Mobile App (Bluetooth)

Frontpanel

  • Volume
  • Bass
  • Treble
  • Cut
  • Boost‑Schalter (Normal / Brilliant / Vibrato)
  • Speaker‑Selector (Silver / Blue / Green)
  • Alt‑Funktion: Room & Tremolo‑Parameter

Rückseite

  • 2 Eingänge: 6,3 mm Klinke
  • 2 Ausgänge: 6,3 mm Klinke
  • USB‑C für Updates
  • Stromversorgung: 9 V DC, 400 mA, Center‑Negative (nicht im Lieferumfang)

Gehäuse

  • Kompaktes UAFX‑Format
  • Maße: 9,2 × 6,5 × 14,1 cm
  • Gewicht: 567 g

Besonderheiten

  • Sehr authentische AC30‑Top‑Boost‑Emulation
  • Normal‑Channel mit integriertem Treble Booster → Brian‑May‑Sounds
  • Brilliant‑Channel mit Echo‑Vorstufe → charakteristische Höhen
  • Vibrato‑Channel mit neutralem Boost
  • Stereo‑Signalweg mit zwei unabhängigen Simulationen
  • Ideal für Recording, Live‑Boards und Silent‑Rigs
  • Perfekt kombinierbar mit Dream ’65 für ein komplettes UA‑Rig

Universal Audio UAFX Enigmatic ’82

Enigmatic 82 ODS

Modell

Universal Audio UAFX Enigmatic ’82 – Overdrive Special Amp
Hersteller: Universal Audio
Erhältlich seit: September 2024
Kategorie: Preamp / Amp‑Simulation / Overdrive
Vorbild: Dumble Overdrive Special (verschiedene Schaltungsvarianten)

Leistung & Schaltung

  • Stereo Amp‑ und Cab‑Simulation
  • End‑to‑End Amp‑Voicing‑Modifikationen (Vor‑/Endstufe, Tonestack, Bright‑Caps)
  • 4 virtuelle Vor‑/Endstufen‑Kombinationen
  • 2 Eingangstopologien
  • Virtueller Preamp‑Boost
  • Kompression & Raumanteil regelbar
  • 3 Standard‑Cabs:
    • 1×12 Black GB25
    • 2×12 Boutique D65
    • 2×12 Brute
  • 6 Bonus‑Cabs via App:
    • 4×12 UK V30
    • 2×12 JBF120
    • 1×12 Black EV12
    • 4×12 Stripped GB
    • 1×12 JBG125
    • 2×12 D‑EV12
  • Live‑ und Preset‑Modus
  • App‑Erweiterungen über UAFX Mobile App

Frontpanel

  • Gain
  • Level
  • Bass
  • Middle
  • Treble
  • Comp
  • Room
  • Schalter:
    • Jazz / Rock
    • Speaker Select
    • Voicing / Topology (per Alt‑Funktion)

Rückseite

  • 2 Eingänge: 6,3 mm Klinke
  • 2 Line‑Ausgänge: 6,3 mm Klinke (Stereo / 4‑Cable‑Method)
  • USB‑C für Updates
  • Stromversorgung: 9 V DC, 400 mA, Center‑Negative (nicht im Lieferumfang)

Gehäuse

  • Kompaktes UAFX‑Format
  • Maße: 9,2 × 14,1 × 6,5 cm
  • Gewicht: 0,567 kg

Besonderheiten

  • Sehr detailgetreue Dumble‑Modellierung (Schaltung auf Bauteilebene)
  • Clean‑Sound bereits erstklassig
  • Extrem dynamisches Spielgefühl
  • Ideal für Blues‑Rock, Fusion und expressive Lead‑Sounds
  • Perfekt für Recording, Bühne und 4‑Cable‑Method
  • Presets speicherbar
  • Erweiterte Modifikationen via App (Tonestack, Bright‑Caps, Gain‑Struktur)

Universal Audio UAFX Lion ’68 Super Lead

Uafx Lion

Modell

Universal Audio UAFX Lion ’68 – Super Lead Amp
Hersteller: Universal Audio
Erhältlich seit: November 2023
Kategorie: Amp‑Simulation / Preamp / Cab‑Sim
Vorbild: Marshall Super Lead / Super Bass / Brown‑Sound

Leistung & Schaltung

  • Drei Amp‑Modelle:
    • Super Lead (1968, Bright‑Cap‑Variante)
    • Super Bass (wärmer, weniger Bright‑Cap)
    • Brown (Variac‑Mod auf 90 V → mehr Sättigung & Kompression)
  • Dynamic Speaker Modeling (Ox‑Technologie)
  • Integrierter Boost (Maestro EP‑III + Boss GE‑10 inspiriert)
  • Noise Gate (per App konfigurierbar)
  • Presence, Boost und Room per Alt‑Funktion regelbar
  • Live‑ und Preset‑Modus
  • Erweiterte Modifikationen via UAFX Mobile App:
    • Bright‑Cap
    • Output‑Transformer‑Charakteristik
    • Routing der vier virtuellen Eingänge
    • Fußschalter‑Konfiguration

Frontpanel

  • Channel Volume 1
  • Channel Volume 2
  • Output
  • Bass
  • Middle
  • Treble
  • Schalter:
    • Amp Type (Lead / Bass / Brown)
    • Speaker Select
    • Alt‑Funktion: Presence / Boost / Room

Rückseite

  • 2 Eingänge: 6,3 mm Klinke (rechter Eingang für Stereo & 4‑Cable‑Method)
  • 2 Ausgänge: 6,3 mm Klinke (Stereo)
  • USB‑C für Updates
  • Stromversorgung: 9 V DC, 400 mA, Center‑Negative (nicht im Lieferumfang)

Gehäuse

  • Kompaktes UAFX‑Format
  • Maße: 9,2 × 6,5 × 14,1 cm
  • Gewicht: 567 g

Besonderheiten

  • Drei ikonische Marshall‑Varianten in einem Pedal
  • Sehr authentische Plexi‑Dynamik & Spielgefühl
  • Room‑Reverb für mehr „Air“ im Sound
  • Bypass der Cab‑Sim für Einsatz vor echten Amps
  • Zusätzliche Cabs & Mikrofone nach Registrierung downloadbar
  • Ideal für Recording, Live‑Boards und 4‑Cable‑Method
  • Perfekt kombinierbar mit Ruby, Dream & Enigmatic für ein komplettes UA‑Rig

Universal Audio UAFX Woodrow ’55

Uafx Woodrow

Modell

Universal Audio UAFX Woodrow ’55 – Tweed Amp
Hersteller: Universal Audio
Erhältlich seit: Mai 2022
Kategorie: Amp‑Simulation / Preamp / Cab‑Sim
Vorbild: Fender Tweed Deluxe (Modelljahr 1955)

Leistung & Schaltung

  • Stereo Amp‑ und Cab‑Simulation
  • Emulation eines frühen 1955er Tweed‑Amps
  • Zwei virtuelle Eingänge wie beim Original
  • Drei Lautsprechermodelle:
    • BLU15 (Celestion Blue 15 W)
    • JP12 (Jensen P12R)
    • GB25 (Celestion Greenback 25 W)
  • Zusätzliche Cabs via App:
    • Marshall 4×12 V30
    • Fender 4×10 Bassman (Jensen P10R)
    • Fender 1×12 JBL D‑120F
  • Drei Boost‑Typen:
    • 80s Digital Delay Preamp (The Edge)
    • Tape Echo Preamp
    • Neutraler Boost
  • Live‑Modus + Preset‑Modus
  • Erweiterte Funktionen über UAFX Mobile App (Bluetooth)

Frontpanel

  • Volume
  • Gain
  • Bass
  • Treble
  • Room
  • Boost‑Schalter (3 Typen)
  • Speaker‑Selector (BLU15 / JP12 / GB25)
  • Alt‑Funktion: Raumanteil & Boost‑Parameter

Rückseite

  • 2 Eingänge: 6,3 mm Klinke
  • 2 Ausgänge: 6,3 mm Klinke
  • USB‑C für Updates
  • Stromversorgung: 9 V DC, 400 mA, Center‑Negative (nicht im Lieferumfang)

Gehäuse

  • Kompaktes UAFX‑Format
  • Maße: 9,2 × 6,5 × 14,1 cm
  • Gewicht: 567 g

Besonderheiten

  • Sehr authentische Tweed‑Emulation mit echter Röhren‑Dynamik
  • Drei Boost‑Schaltungen für unterschiedliche Gain‑Charaktere
  • Raum‑Simulation für „Studio‑Air“
  • Ideal für Recording, Live‑Boards und 4‑Cable‑Method
  • Perfekt kombinierbar mit Dream, Ruby, Lion & Enigmatic
  • Bypass der Cab‑Sim für Einsatz vor echten Amps
  • Stereo‑Signalweg mit zwei unabhängigen Simulationen

Übersicht: UAFX‑Pedale & ihre Amp‑Vorlagen

PedalSimulierter AmpWofür der Amp steht
Dream ’65Fender Deluxe Reverb (1965)Glasklare Fender‑Cleans, Federhall, leichtes Breakup, Studio‑Klassiker
Ruby ’63Vox AC30 Top Boost (1961/63)Britischer Chime, glockige Höhen, Brian‑May‑Treble‑Boost‑Sounds
Woodrow ’55Fender Tweed Deluxe (1955)Früher, rauer Tweed‑Crunch, Neil‑Young‑Sättigung, extrem dynamisch
Lion ’68Marshall Super Lead / Super Bass / BrownPlexi‑Biss, Rock‑Crunch, klassische Marshall‑Aggression
Enigmatic ’82Dumble Overdrive Special (kompletter Amp)Ultra‑dynamische Clean‑to‑Lead‑Sounds, Fusion/Blues‑Rock, singende Leads