Virtuelle Amps Genome 2.0
Wie ich ja schon einmal geschrieben habe, wurde die Software Genome von Two Notes auf die Version 2.0 upgedatet.
Heute habe ich mir mal ein paar virtuelle Amps vorgenommen und habe dort einige Sounds programmiert. Beteiligt waren der Soldano SLO 100, der Rectifire, der Mesa Boogie MKV und der Fender Princeton. Natürlich heißen die Amps in Genome nicht so, aber ich nenne sie gleich so, nach den Amps, die da nachgebildet werden sollen.
Es ist einfach beeindruckend wie weit heutzutage die Technik inzwischen ist. Aus all diesen virtuellen Amps habe ich super Solo- wie auch Rhythmussounds rauskitzeln können. Das muss man erst mal mit einem realen Röhren-Amp schaffen.
Ist zwar alles noch etwas roh, da das nur grob eingestellt war, aber man sieht schon, dass diese Art von Equipment inzwischen zur harten Konkurrenz zu Modelern oder dem Kemper Amp geworden ist.
Was mich aber wirklich etwas überrascht hat war bei den Metal-Amps, wenn man da die Transpose-Funktion um 2 Töne absenkt, dass der Sound dann nahezu latenzfrei bleibt. Respekt. Am Kemper bei der selben Funktion und auch am KMA Geminus als Doubler sind deutliche Latenzen festzustellen. Auch damit kann man leben, aber da hat mich die Genome-Software schon mal überzeugt.
Aber auch die anderen virtuellen Amps wie der Bogren MLC Sub-100, oder das Paradise Guitar Studio von Universal Audio stehen dem kaum nach.
Insgesamt muss ich sagen im Vergleich zu meinen früheren Versuchen haben diese auf Software basierenden Amps einen guten Sprung nach vorne gemacht.


